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Schäden des Spannrahmens
Gemälde mit einer Seitenlänge von mehr als einem Meter sollten ein Unterstützungskreuz oder wenigstens eine Unterstützungsleiste haben, um das Gemälde gespannt zu halten und damit es nicht durchhängt. Für eine gleichmäßige Klimazirkulation und Schonung der Leinwand sind abgeschrägte Rahmeninnenkanten oder aufgesetzte oder angefräste Abstandsleisten wichtig.

Schichtentrennung
Durch Schwankungen verlorengegangener Haftung zwischen Grundierung und Malschicht oder Trennung der einzelnen Farbschichten aufgrund des maltechnischen Aufbaus. In der Regel sind die Schichttrennungen auf einzelne Farbschichten begrenzt. Hier handelt es sich meist um Abhebungen (Malschichtabblätterung), auch verursacht durch Alt Reparaturen „Bemalungen“. Sie wird mit anderen Materialien (Pigmente und Bindemittel) sowie im Umgang mit Feuchtigkeit, Wasser oder dem Nachlassen der Haftung des Bindemittels im Pigment, etc. Auch Kälte-Wärme-Problematik und unsachgemäße Lagerung können die Ursache dafür sein.

Schüsselbildung
Jede Bildschicht wird im Laufe der Zeit durch Alterssprünge in Bildschichtschollen getrennt. Wölben sich die Ränder der Bildschichtschollen nach oben und bilden kleine „Schüsseln“, bezeichnet man diesen Vorgang als Schüsselbildung. Schüsselförmige Deformationen der Mal- und Grundierungsschicht, die durch überhöhte Feuchtigkeit entstehen. Kälte-Wärme-Problematik.

Sorption
Vorgang, bei dem ein gasförmiger oder gelöster Stoff durch einen mit ihm Berührung stehenden  flüssigen oder festen Stoff aufgenommen wird.

Spanngirlanden
Bogenförmige Zugerscheinung im Gewebe „textilen Träger“ von einem Fixierpunkt (Nagel) zum anderen, die beim Aufspannen eines Gewebes auf einen Spannrahmen oder Keilrahmen entstehen. Spanngirlanden und Spannungsrisse können sich auch auf der Bildvorderseitn abzeichnen. Verursacht durch Dehnung und Schwinden des Materialgefüges sowie dem nicht auskeilbaren Spannrahmen, sowie der Kälte/ Wärme/Problematik.

Die Konstruktion  und der Erhaltungszustand eines Spannrahmens haben nicht unwesentlichen Einfluß auf die Lebensdauer eines Bildes. Ein im Gegensatz dazu nicht auskeilbarer Rahmen, der bis zur Mitte des 18.Jh. für das Bild zum Aufspannen eines textilen Bildträgers verwendet wurde. Nachfolgend waren sowohl Spannrahmen als auch Keilrahmen gebräuchlich. Ein Spannrahmen besteht meist aus vier Leisten, die fest verbunden (verleimt oder gezinkt) verbunden sind. Die Eckverbindungen (geschlitzt oder überplattet) waren meist durch Holznägel oder Dübel gesichert. Es sind starre Verbindungen. Ein Nachspannen ist nicht möglich ohne einer Abnahmen und dem Wiederaufspannen.

Streiflicht
Positionierung eines Leuchtkörpers in sehr flachem Winkel zu einem Gemälde, wobei dessen Oberflächenrelief stark akzentuiert wird. Durch diese Beleuchtungstechnik werden Schäden besser erkennbar

Strichretusche „Tratteggio“
Ähnlich wird bei der Tratteggio versucht, mit senkrecht verlaufenden feine Strichen die
Lücke optisch zu schließen, wenn der Betrachter einen normalen Abstand einnimmt. Bei nahem herangehen ist die Ergänzung aber leicht zuerkennen. Es gibt aber verschiedenste Tratteggio“ Techniken.

Subraktiver Farbaufbau
Beim subtraktiven Aufbau wird Farbschicht auf Farbschicht gelegt, bis die richtige Farbwirkung erzielt ist. Der Aufbau beginnt in der Regel mit einen kühlen, deckenden Farbschicht und endet mit einer warmen Lasur.

Präampel
Fachbegriffe
Material